Wärmedämmung eines Büro- und Wohngebäudes in München

Das Gebäude steht am prominenter Stelle nahe dem Münchner Altstadtring und in Sichtweite des Hauses der Kunst. Bei innenstädtischen Grundstücken wie in der Seitzstraße sind die Grundstückpreise hoch und die zur Verfügung stehende Fläche begrenzt. Dämmdicken für Niedrigenergiehäuser von 25-30 cm werden durch den Flächenverlust unwirtschaftlich. Konventionelle Dämmun von 25 cm würden bei diesem Gebäude eine Grundfläche von 125 m2 in Anspruch nehmen, das entspricht 10% der Nutzfläche des Gebäudes. Deshalb wurde an den Außenwänden – erstmals an einem größeren Gebäude – zur Wärmedämmung Vakumisolationsplatten von va-Q-tec verwendet.

Durch den Einsatz der VIPs mit einer Dämmstärke von nur 2 cm und einer zu deren Schutz verstärkten Putz-trägerplatte von 8 cm war es möglich, ohne Verlust wertvoller Wohn-/Nutzfläche durch dick gedämmte Außenwände und ohne Einbuße an Besonnung durch tiefe Laibungen dennoch Passivhaus-Dämmwerte zu erreichen. Zur Minimierung der Stufe zwischen Innenraum und Dachterrasse wurden auch dort VIPs eingesetzt. An einigen Stellen wurden auch VIPs in einem Fenster-Fassadensystem integriert. Hier wird ein guter Wanddämmwert mit einer Dämmdicke von nur 3 cm erreicht. Die für die Nutzung dieser Innovation erforderliche Zustimmung im Einzelfall wurde von der Obersten Baubehörde erteilt.

Vip Kontrolle nach der Montage