







Kennzeichen | |
va-Q-vip B ist eine evakuierte Dämmplatte mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit. Die Vakuumdämmplatte va-Q-vip B ist gemäß den Bescheiden vom 21. Juni 2007 und vom 24. Juli 2008, Zulassungsnummer Z-23.11-1658 vom Deutschen Institut für Bautechnik allgemein bauaufsichtlich zugelassen. Der Kern der Dämmplatte besteht aus einem pyrogenen Kieselsäurepulver und einem Trübungsmittel, umhüllt mit einem Polyestervlies als Staubschutz. Der Kern ist unter Vakuum in eine Hochbarrierefolie aus mehrfach metallisiertem Folienlaminat eingeschweißt. Die Hochbarrierefolie ist auf der Außenseite mit einem Schutzgewebe kaschiert. Die Vakuumdämmplatte va-Q-vip B ist normalentflammbar (Baustoffklasse DIN 4102-B2). Im allgemeinen werden rechteckförmige Platten hergestellt. Andere Plattenformen sind auf Anfrage möglich. va-Q-vip B Elemente zeichnen sich aufgrund ihrer besonderen Folienfalttechnik durch glatte Kanten aus (va-Q-seam). Einzelne Elemente lassen sich daher praktisch fugenlos aneinander setzen. Zur Kontrolle des Innendrucks ist in jede Vakuumdämmplatte eine Sensorscheibe, bestehend aus einem Vlies und einer Metallscheibe, integriert. | ![]() |
Anwendungen | |
Überall wo im Bauwesen mit wenig Platz sehr gut thermisch gedämmt werden soll, haben va-Q-vip B Systeme sehr gute Einsatzmöglichkeiten. Die drastische Verringerung der Dämmstärke mit va-Q-vip B führt zu Dämmlösungen, die vorher technisch nicht möglich waren, z. B. bei Fußbodenaufbauten mit sehr geringer Dämmstärke bei gleichzeitiger Erfüllung der Dämmvorschriften. va-Q-vip B Elemente können eingesetzt werden in Gebäuden entsprechend den Anwendungsgebieten DAD, DAA, DZ, DI, DEO, WAB, WH und WI nach der Norm DIN 4108-10, Tabelle 1 (Innenanwendungen Decke, Wand, Fußboden, Flachdach, oberste Geschossdecken, Außendämmung hinter Bekleidung, Dämmung in Holzrahmenbauweise). Planer, Installationspartner oder Architekten sollten das jeweilige spezifische Dämmaufbausystem verantwortlich betreuen. Anwendungssysteme für Gebäude können auch direkt mit va-Q-tec besprochen werden. Informationen über allgemeine Installationsmöglichkeiten und Anwendungshinweise sind auf der va-Q-tec Internet-homepage erhältlich oder in der Baubroschüre aufgefürt. | ![]() |
| Farbe: | schwarz |
| Äußeres Erscheinen: | plattenförmig (kein Folienüberstand, glatte Kanten*) |
| Dichte (Rohplatte; DIN EN 1602): | 180 bis 210 kg/m³ |
| Wärmeleitfähigkeit (DIN 52612 bei 10°C) | |
| Anfangswert: | < 0,0053 W/(mK) |
| inkl. Alterung, Randverluste: | 0,0080 W/(mK) (Bemessungswert) |
| bei Belüftung: | 0,020 W/(mK) (Bemessungswert) |
| Temperaturbeständigkeit: | -70 bis +70 °C (bedingt durch die Folie) |
| Temperaturwechselbeständigkeit: | unempfindlich gegen Wärme- und Kälteschocks im angegebenen Temperaturbereich |
| Feuchtebeständigkeit: | 0 bis 60 % |
| Innendruck: | < 5 mbar (bei Auslieferung) |
| Anstieg des Gasdrucks: | ca. 1 mbar/Jahr (typisch bei Raumtemperatur) |
| Standardgröße (Länge x Breite): | 1000 mm x 600 mm, 500 mm x 600 mm |
| Sonderformat: | jede Seitenlänge > 200 mm und Fläche > 0,10 m² |
| Fläche < 0,10 m² | |
| Sonderanfertigungen: | Ausführung als Dreieck, Trapez, Sonderform, Eckenabschnitt, Biss (ovale Ausnehmung) |
| Umfaltung der Lasche bei VIP 10 mm / 15 mm | |
| Stärken: | 10 mm bis 40 mm |
| Längentoleranzen (mm) | |
| 0 bis 500 mm: | +2 / -4 mm |
| 501 bis 1000 mm: | +2 / -5 mm |
| Stärkentoleranzen: | +/-1 mm (ohne Siegelnaht) |
| Spez. Wärmekapazität Pulverplatte: | 0,8 kJ/(kg K) (bei Raumtemperatur) |
| U-Wert (bei 20 mm Stärke) | |
| Anfangswert: | 0,25 W/(m²K) |
| inkl. Alterung, Randverluste: | 0,40 W/(m²K) (Bemessungswert) |
| Flächengewicht: | 4 kg/m² (bei 20 mm Stärke) |
| Druckbelastbarkeit: | ca. 150 kPa (bei 10 % Stauchung) |
| Lebensdauer: | extrapoliert, je nach Anwendung bis zu 60 Jahre |
