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Qualitätskontrolle

 
     
 

2. Lebensdauer der Vakuumdämmplatten

   
 

Die Lebensdauer von Vakuumdämmplatten hängt von den Eigenschaften der Hüllfolie, der Größe der Poren des Dämmkerns und von der Dicke des Paneels ab.

Die Hüllfolie der VIPs soll verhindern, dass auf die Dauer zuviel Wasserdampf und Luft in das Innere gelangt und damit das Vakuum und die Wärmedämmeigenschaften der Platte verschlechtert. Eine sehr gute Barriere gegen eindringende Gase stellt eine Aluminiumverbundfolie dar. Sie ist allerdings aufgrund ihrer Wärmeableitung am Rand nur bedingt und dann auch nur für größere Vakuumdämmplatten (ab etwa 1 m²) geeignet. Metallisierte, d.h. hauchdünn mit Aluminium bedampfte Hochbarrierefolien vermeiden diese Wärmebrücken.

In Dämmkernen aus mikroporösem Kieselsäurepulver sind die geringsten Porengrößen anzutreffen. Sie sind kleiner als 0,5 µm. Dadurch ist auch bei höheren Gasdrücken die Wärmeleitung der Luft zum großen Teil unterdrückt. Sogar bei einem Gasdruck von 50 mbar ist die Wärmeleitfähigkeit einer Kieselsäureplatte mit 0,007 W/mK noch nicht einmal auf das doppelte ihres Wertes bei vollständiger Evakuierung angestiegen (Abb. 3).

 

 

 

 

Abb. 3
Wärmeleitfähigkeit einer Kieselsäureplatte

 
       
       
       
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