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Die
Lebensdauer von Vakuumdämmplatten hängt von den Eigenschaften
der Hüllfolie, der Größe der Poren des Dämmkerns
und von der Dicke des Paneels ab.
Die Hüllfolie der VIPs soll verhindern, dass auf die Dauer zuviel
Wasserdampf und Luft in das Innere gelangt und damit das Vakuum und
die Wärmedämmeigenschaften der Platte verschlechtert. Eine
sehr gute Barriere gegen eindringende Gase stellt eine Aluminiumverbundfolie
dar. Sie ist allerdings aufgrund ihrer Wärmeableitung am Rand
nur bedingt und dann auch nur für größere Vakuumdämmplatten
(ab etwa 1 m²) geeignet. Metallisierte, d.h. hauchdünn
mit Aluminium bedampfte Hochbarrierefolien vermeiden diese Wärmebrücken.
In Dämmkernen aus mikroporösem Kieselsäurepulver
sind die geringsten Porengrößen anzutreffen. Sie sind
kleiner als 0,5 µm. Dadurch ist auch bei höheren Gasdrücken
die Wärmeleitung der Luft zum großen Teil unterdrückt.
Sogar bei einem Gasdruck von 50 mbar ist die Wärmeleitfähigkeit
einer Kieselsäureplatte mit 0,007 W/mK noch nicht einmal auf
das doppelte ihres Wertes bei vollständiger Evakuierung angestiegen (Abb. 3).
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Abb. 3
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