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FAQ's |
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1. |
Warum ist die Wärmeleitfähigkeit
der Vakuumdämmplatten so niedrig?
Die Wärmeleitfähigkeit der Luft ist eine bedeutende Komponente
in üblichen, luftgefüllten Dämmstoffen. Wird die
Luft entfernt, so wird die Wärmeübertragung durch Luftmoleküle
ausgeschaltet. Übrig bleibt zum einen nur noch die Übertragung
der Wärme durch Wärmestrahlung, die durch den Zusatz
von speziellen Trübungsmitteln auf einen niedrigen Wert gebracht
wird und zum anderen die geringe Wärmeleitfähigkeit des
hochporösen Kernmaterials.
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2. |
Welches Material kann man
für Vakuumdämmplatten verwenden?
Das Kernmaterial muss offenporig, also evakuierbar, sein und es
muss den äußeren Belastungsdruck durch die Atmosphäre
von entsprechend 10 Tonnen pro Quadratmetern aufnehmen können.
Es sollte trotz dieser Belastung eine möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit
aufweisen. Geeignete Materialien sind feinkörnige Pulverplatten,
speziell behandelte Glasfaservliese oder offenporige Kunststoffschäume.
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3. |
Welche Vorteile haben Platten
aus Kieselsäuren gegenüber anderen Dämmkernen?
Kieselsäurepulver haben die gleiche chemische Struktur wie
Sand. Durch einen speziellen Herstellungsprozess können jedoch
extrem feinkörnige (einige Millionstel Millimeter kleine)
Pulverteilchen mit einer amorphen (glasartigen) Struktur erzeugt
werden. Zu Platten verpresste Kieselsäuren weisen daher Hohlräume
in ihrer hochporösen Struktur auf, die um den Faktor 20 bis
100 kleiner sind als bei allen anderen Materialien, wie Perlitpulver,
Glasfasern oder organischen Schäumen.
Die Anforderungen an
das Vakuum sind daher ebenfalls um den Faktor 20 bis 100 geringer.
Man kann mit mikroporösen Kieselsäurepulvern zum Teil
schon mit einem Grobvakuum von 10 bis 100 mbar eine sehr geringe
Wärmeleitfähigkeit erreichen. Daher können auch
spezielle metallisierte Hochbarrierefolien, die frei von Wärmebrücken
sind, als Umhüllungen der mikroporösen Dämmkerne
zur Anwendung kommen und bei typischen Durchlassraten von 1-2 mbar
pro Jahr den Druck auf lange Zeit auf Werte unter 100 mbar halten
(der Anfangsdruck nach der Herstellung liegt gewöhnlich im
Bereich von 1 mbar).
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4. |
Kann man Vakuumdämmplatten
wie konventionelle Dämmplatten verarbeiten?
Die Vakuumdämmplatten sind von einer dünnen, luftundurchlässigen
Folie umhüllt, die nicht beschädigt werden darf. Falls
die Vakuumdämmplatten aufgrund einer Verletzung der Folie
belüftet werden, steigt die Wärmeleitfähigkeit auf
einen Wert von 0,020 W/mK. Vakuumdämmplatten können daher
nicht mehr vor Ort auf die gewünschte Größe zurecht
geschnitten werden, sie dürfen auch nicht z.B. von einem Haltedübel
oder ähnlichem durchstoßen werden. Ansonsten können
Vakuumdämmplatten verklebt, von durch die Fugen gehenden Dübeln
gehalten oder in verschiedene Konstruktionen mit geeigneten Abdeckungen
integriert werden.
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5. |
Gibt es Vakuumdämmplatten
auch in runder Form?
Vakuumdämmplatten können in Maßen zu zylindrischen
Formen gebogen werden. Je dünner die Vakuumdämmplatte,
desto kleinere Krümmungsradien sind möglich. Vakuumdämmplatten
können jedoch nicht auf einfache Weise zu zweidimensional
gekrümmte Flächen, wie z. B. Kugelabschnitten oder noch
komplexeren Gebilden, geformt werden. Solche Probleme werden im europäischen Verbundprojekt "VACI" gelöst (=> VACI-Projekt).
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6. |
In welchen Größen können
Vakuumdämmplatten hergestellt werden?
Für eine rationelle, preisgünstige Produktion sind Vakuumdämmplatten
in Standardabmessungen (1000 mm x 600 mm) vorzuziehen. Vakuumdämmpaneele
können von va-Q-tec jedoch auch entsprechend dem Kundenwunsch
in diversen Abmessungen hergestellt werden. Bei größeren
Maßen, die einen halben Quadratmeter übersteigen, können
einzelne kleinere Paneele zu einem großen Teil zusammengesetzt
werden. Standard-Stärken sind 10 mm, 20 mm und 30 mm. Stärkere
Platten können aus diesen Maßen durch Zusammenlegen
von Einzelplatten hergestellt werden.
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7. |
Bis zu welchen Temperaturen
kann ich Vakuumdämmplatten einsetzen?
Der Dämmkern hat eine Temperaturbeständigkeit von über
900°C, ohne dass er dabei beschädigt wird. Temperaturempfindlich
ist jedoch die Folienumhüllung, die zwar auch längere
Zeit Temperaturen bis 80 °C verträgt, jedoch bei dauerhaft
anliegenden Temperaturen oberhalb von ca. 40 °C bis 50 °C
wesentlich mehr Luftgase und Wasserdampf durchlässt als
bei Raumtemperatur. Dadurch wird die Anwendungsdauer begrenzt.
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8. |
Sind Vakuumdämmplatten
empfindlich gegenüber Feuchtigkeit?
Kurzzeitige Einwirkungen hoher Luftfeuchtigkeit sind bei den von
va-Q-tec verwendeten Folien unproblematisch. Hohe, dauerhaft anliegende
relative Luftfeuchten sind jedoch zu vermeiden, da dadurch die
Lebensdauer vermindert wird und die Foliennähte beschädigt werden. Langanhaltende Feuchtigkeit kann die
Folie so weit belasten, dass die Vakuumdämmplatte
undicht wird - insbesondere in Verbindung mit erhöhten Temperaturen.
Bei der Planung und Konstruktion des Dämmaufbaus sollte daher
auf eine weitgehend trockene Umgebung der Vakuumdämmplatte
geachtet werden.
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9. |
Was sind die Vorteile der
Vakuumdämmplatten von va-Q-tec?
Die Folienumhüllung der va-Q-vip Dämmplatten wird in
einem speziellen Verfahren in einem Stück um die Dämmkerne
gelegt, so dass ähnlich wie bei der Kaffeeverpackung die Schweißnaht über
der Fläche verläuft. Zwei Seitenkanten sind faltenfrei,
an den anderen beiden Seitenkanten kann die Folie ohne übermäßige
Zugspannungen verschweißt und gefaltet werden. Diese Vorgehensweise
sichert einen rechtwinkligen Kantenabschluss und ein Aneinanderlegen
von Vakuumdämmplatten praktisch ohne Fugen und verbessert
zudem die Dauerbeständigkeit der Paneele. Weiterhin wird jedes
Vakuumpaneel nach der Produktion mit Hilfe des patentierten Messsystems "va-Q-check" daraufhin
geprüft, ob der Gasdruck ausreichend niedrig ist. Diese Prüfung
kann im Prinzip auch der Anwender vor Ort wiederholen, solange
die Prüffläche auf der Oberseite des Vakuumpaneels zugänglich
ist. Damit hat va-Q-tec ein bisher einmaliges Qualitätssicherungsverfahren
im Bereich der Vakuumpaneelherstellung zur Verfügung. Prüfmöglichkeiten,
die im Rahmen der eigenen Forschung und Entwicklung aufgebaut wurden,
ermöglichen die besten zur Verfügung stehenden Barrierefolien
auszuwählen und ihre Qualität ständig zu überwachen.
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10. |
Können Vakuumdämmplatten
rezykliert werden?
Das Material der Kernplatte, die mikroporöse Kieselsäure,
ist ein wertvoller Rohstoff, der nach Wiederaufbereitung erneut
verarbeitet werden kann, z.B. zu einer neuen Vakuumdämmplatte.
Grundsätzlich ist nach derzeitigen Erfahrungen mit Kieselsäure
keine nachteilige Einwirkung auf die Umwelt zu erwarten. Die Pulverplatte
kann bei Bedarf in einer geeigneten Deponie abgelagert werden.
Die hochwertige Umhüllung kann, wie jede andere Verpackungsfolie,
entsorgt werden.
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